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	<title>Zirkus in Berlin</title>
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	<description>Kein Tier ist eine Zirkusnummer</description>
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		<title>Dritter Zirkuselefant stirbt innerhalb von einem Jahr</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 08:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mahi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Colonel Joe ist der dritte Zirkuselefant innerhalb eines halben Jahres gestorben. Bleibt zu hoffen, dass der Tod des Tieres nicht ganz umsonst war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-174 alignleft" style="margin-top: 5px;" title="Colonel Joe ist gestorben. Foto: Deutsches Tierschutzbüro" src="http://www.zirkus-in-berlin.de/wp-content/uploads/2009/09/zirkusnummer.jpg" alt="Colonel Joe im Zirkus Krone" width="255" height="191" />Kurz nach dem <a title="Mausi is tot" href="http://www.zirkus-in-berlin.de/mausi-ist-tot/" target="_blank">tragischen Tod der Elefantendame Mausi</a> im Januar (Zirkus Voyage) ist die Elefantenkuh Maya (Zirkus Universal Renz) gestorben. Der Todesfall des Elefanten Colonel Joe (Zirkus Krone) l&auml;sst die Zahl der in 2012 gestorbenen Zirkuselefanten auf drei ansteigen.</p>
<p>Es gibt viele Belege daf&uuml;r, dass Elefanten in Zirkusunternehmen leiden und deutlich fr&uuml;her sterben als in freier Wildbahn. So legte die Organisation Elefantenschutz-Europa k&uuml;rzlich u.a. dar, dass bei 76&#160;% der afrikanischen Zirkuselefanten Minderwuchs auftritt (solche Raten sprechen nicht nur bei Menschen f&uuml;r sich) und 40&#160;% der afrikanischen Elefanten deformierte Hinterbeine haben.</p>
<p>Die Organisationen der Initiative f&uuml;r ein Wildtierverbot in Zirkussen nehmen den Tod des dritten Zirkuselefanten innerhalb eines halben Jahres zum Anlass, ihre Forderung zu erneuern: Dem Leid der Zirkustiere kann nicht entgegengetreten werden, indem die Tiere einige Quadratmeter mehr Platz oder etwas mehr Auslauf bekommen. Es gibt keine ernstzunehmende Alternative f&uuml;r ein Wildtierverbot im Zirkus.</p>
<p>Wenn Sie unseren <a title="Online-Petition für ein Wildtierverbot im Zirkus" href="http://www.zirkus-in-berlin.de/mitmach-aktion/">Online-Protest</a> noch nicht unterzeichnet haben, holen Sie das bitte nach!</p>
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		<title>Mausi ist tot</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 03:56:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mahi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Es kam, wie es kommen musste: Die kranke Elefantendame Mausi, für deren Befreiung aus dem Zirkus Voyage viele Organisationen vergeblich gekämpft haben, ist während eines Transports gestorben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-621" title="Mausi-Demo" src="http://www.zirkus-in-berlin.de/wp-content/uploads/mausi-demo.jpg" alt="Demo vor dem Zirkus Voyage zu Mausi" width="500" height="375" /></p>
<p>Es kam, wie es kommen musste: Die kranke Elefantendame Mausi, f&uuml;r deren Befreiung aus dem Zirkus Voyage viele Organisationen inkl. der Initiative f&uuml;r ein Wildtierverbot in Zirkussen vergeblich gek&auml;mpft haben, ist w&auml;hrend eines Transports gestorben.</p>
<p>Zuvor haben Tierschutz&#8209; und Tierrechtsorganisationen etliche Male versucht, Amtsveterin&auml;re davon zu &uuml;berzeugen, dass Mausi sich in einem kritischen Zustand befindet und beschlagnahmt werden muss. Sogar artgerechtere Unterk&uuml;nfte wurden organisiert, doch nirgendwo fanden die Tiersch&uuml;tzer Geh&ouml;r. Immer wieder bescheinigten die Veterin&auml;r&auml;mter dem Zirkus f&auml;lschlicherweise, dass mit Mausi und den anderen Tieren alles mehr oder weniger in Ordnung sei.</p>
<h3>Wie konnte es soweit kommen?</h3>
<p>Wie kommt es, dass Veterin&auml;r&auml;mter in Tierschutzfragen so katastrophal wenig auf die Beine stellen? Neben dem oft mangelnden Fachwissen, dem Zeitdruck und der fehlenden Courage vieler Amtsveterin&auml;re liegt der Hauptgrund f&uuml;r das Versagen der Veterin&auml;r&auml;mter im System, das sich (offensichtlich politisch gewollt) im Ungleichgewicht befindet, denn Tiernutzer haben viel mehr Macht als Tiersch&uuml;tzer:</p>
<p>W&auml;hrend Tiernutzer gegen jeden Bescheid vom Veterin&auml;ramt den Klageweg durch alle Instanzen beschreiten k&ouml;nnen, haben Tiersch&uuml;tzer kein Klagerecht. Weil das f&uuml;r viele Menschen unvorstellbar ist, noch mal im Klartext: Tierschutzorganisationen haben keine M&ouml;glichkeit, Tierqu&auml;ler und unt&auml;tige Veterin&auml;r&auml;mter zu verklagen. Die Folgen des fehlenden <a title="Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen - Analyse der Albert Schweitzer Stiftung" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/analysen/verbandsklagerecht-fuer-tierschutzorganisationen" target="_blank">Verbandsklagerechts</a> liegen auf der Hand: Amtsveterin&auml;re gehen in der Regel den Weg des kleinsten Widerstands und entscheiden zu Lasten der Tiere, denn wenn sie sich f&uuml;r die Tiere einsetzen, drohen Klagen. Wenn sie gegen das Wohl der Tiere entscheiden, passiert dagegen fast gar nichts. Tiersch&uuml;tzer haben n&auml;mlich nur das stumpfe Schwert der Strafanzeige zur Verf&uuml;gung. Damit landet der Fall bei einem mehr oder weniger motivierten und vielbesch&auml;ftigten Staatsanwalt, der zu allem &Uuml;bel auch noch weisungsgebunden ist. Das Resultat: Auch die von den besten Tierschutzjuristen verfassten Strafanzeigen werden fast immer unter fadenscheinigen Argumenten eingestellt. Der Beschwerdeweg bringt nichts.</p>
<h3>Was muss passieren?</h3>
<p>Zun&auml;chst ist zu hoffen, dass Mausis tragischer Tod zumindest nicht v&ouml;llig vergeblich war und die Einf&uuml;hrung eines Zirkus-Wildtierverbots wenigstens beschleunigt. Denn dass selbst den gro&szlig;en Zirkussen die Tiere wegsterben, verdeutlicht wieder einmal, wie dringend das Verbot gebraucht wird. Im Schnitt werden Wildtiere im Zirkus nur halb so alt wie ihre Artgenossen in freier Wildbahn. Wenn Sie unsere <a title="Unterschreiben Sie für ein Wildtierverbot in Zirkussen" href="http://www.zirkus-in-berlin.de/mitmach-aktion/">Online-Aktion f&uuml;r ein Wildtierverbot</a> noch nicht unterzeichnet haben, holen Sie das bitte nach.</p>
<p>Au&szlig;erdem muss mindestens Waffengleichheit zwischen Tiernutzern und Tiersch&uuml;tzern hergestellt werden. Die Einf&uuml;hrung eines bundesweiten Verbandsklagerechts ist daher &uuml;berf&auml;llig und verfassungsm&auml;&szlig;ig geboten, zumal die vom Verfassungsrang her gleichgestellten Umweltschutzorganisationen dieses Recht bereits haben.</p>
<p><strong>Nachtrag: </strong>Kurze Zeit sp&auml;ter ist auch die Elefantendame Maya gestorben (anderer Zirkus, &auml;hnliche Probleme).</p>
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		<title>Bundesrat will Wildtierverbot</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 08:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mahi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag hat der Bundesrat die Bundesregierung mit breiter Mehrheit aufgefordert, ein Wildtierverbot für Zirkusse zu erlassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-377 alignleft" title="Elefant freut sich © Werner Dreblow - fotolia.com" src="http://www.zirkus-in-berlin.de/wp-content/uploads/2010/04/junger-elefant-wd607-300x200.jpg" alt="" width="210" height="140" />Am Freitag hat der Bundesrat die Bundesregierung mit breiter Mehrheit aufgefordert, ein Wildtierverbot f&uuml;r Zirkusse zu erlassen. Zumindest Elefanten, Gro&szlig;b&auml;ren, Giraffen, Nash&ouml;rner, Flusspferde und Primaten sollen nach dem Willen des Bundesrats vor dem Mitf&uuml;hren in mobilen Zirkussen gesch&uuml;tzt werden. Diese Liste ist zwar unvollst&auml;ndig, aber immerhin ein guter Schritt.</p>
<p>Sachsen-Anhalt hatte noch (vergeblich) versucht, die Abstimmung zu verschieben. Die Initiative f&uuml;r ein Wildtierverbot in Zirkussen begr&uuml;&szlig;t es, dass damit Fakten geschaffen wurden, an denen die Bundesregierung so schnell nicht vorbei kommt. Auch aus juristischer Sicht steht dem Verbot nichts im Wege, denn es geht lediglich darum, die Aus&uuml;bung eines nicht anerkannten Berufs ein wenig einzuschr&auml;nken, um das im Grundgesetz verankerte Staatsziel Tierschutz zu st&auml;rken. Sollte die Bundesregierung bzw. die zust&auml;ndige Bundesministerin Ilse Aigner anders argumentieren, werden wir dies &ouml;ffentlich als Ablenkungsman&ouml;ver entlarven.</p>
<p>Dass der Bundesrat die Entschlie&szlig;ung f&uuml;r ein Wildtierverbot auf den Weg bringen w&uuml;rde, galt als sicher. Die eigentliche Arbeit der Tierschutz&#8209; und Tierrechtsorganisationen beginnt erst jetzt: Die Bundesregierung muss &uuml;berzeugt werden, das Wildtierverbot auf den Weg zu bringen und die verbleibenden L&uuml;cken zu schlie&szlig;en.</p>
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		<title>N&#228;chster Schritt in Richtung Zirkus-Wildtierverbot</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 17:35:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mahi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Nachrichten aus dem Bundesrat: Der Agrarausschuss votierte gestern mit einer deutlichen Mehrheit dafür, das Mitführen mehrerer Wildtierarten in Zirkussen zu verbieten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-174 alignleft" style="margin-top: 5px;" title="zirkusnummer" src="http://www.zirkus-in-berlin.de/wp-content/uploads/2009/09/zirkusnummer.jpg" alt="zirkusnummer" width="255" height="191" />Gute Nachrichten aus dem Bundesrat: Der Agrarausschuss votierte gestern mit einer deutlichen Mehrheit daf&uuml;r, das Mitf&uuml;hren mehrerer Wildtierarten in Zirkussen zu verbieten. Es handelt sich dabei um Affen, Elefanten, B&auml;ren, Giraffen, Nash&ouml;rner und Flusspferde. Auch wenn wir ein vollst&auml;ndiges Wildtierverbot fordern, w&auml;re das zumindest ein guter Anfang.</p>
<p>Der n&auml;chste Schritt ist, dass die L&auml;nderkammer des Bundesrats der Empfehlung des Ausschusses folgt. Dies soll am 25.11.2011 geschehen und gilt als praktisch sicher.</p>
<p>Danach ist die Frage, wie das Bundeslandwirtschaftsministerium reagiert. Bundesministerin Aigner f&uuml;hrte in der Vergangenheit juristische Bedenken gegen ein Wildtierverbot an. Wenn es der Ministerin aber mit dem Schutz der Wildtiere ernst ist, muss sie es auf einen Rechtsstreit mit der Zirkuslobby ankommen lassen. Erfahrungen aus dem Ausland, z.B. aus &Ouml;sterreich, zeigen, dass Wildtierverbote gerichtlich abgesegnet werden.</p>
<p>Zusammen mit anderen Verb&auml;nden werden die Organisationen der Initiative f&uuml;r ein Wildtierverbot in Zirkussen daf&uuml;r k&auml;mpfen, dass der erneute Vorsto&szlig; des Bundesrats nicht wieder ins Leere l&auml;uft und dass das Verbot endlich eingef&uuml;hrt wird.</p>
<p><strong>Nachtrag</strong> (12.11.2011): Laut einer aktuellen <a title="Meldung zur Umfrage" href="http://www.dernewsticker.de/news.php?title=Umfrage%3A+Mehrheit+der+Deutschen+f%FCr+Auftritts-Verbot+von+Wildtieren+im+Zirkus&amp;id=224751&amp;i=fhlosc" target="_blank">Emnid-Umfrage</a> unterst&uuml;tzen 61&#160;% der Deutschen den Vorsto&szlig; des Bundesrats.</p>
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		<title>Worms wird (fast) Wildtierzirkusfrei</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 06:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mahi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Worms hat beschlossen, Zirkusse nur noch gastieren zu lassen, wenn sichergestellt ist, dass keine Wildtiere mitgeführt werden. Er geht damit bewusst ein kleines rechtliches Risiko ein. Peinlich für die Bundesministerin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-558 alignleft" title="Worms" src="http://www.zirkus-in-berlin.de/wp-content/uploads/worms-300x300.jpg" alt="Wappen der Stadt Worms" width="270" height="270" />Der Haupt&#8209; und Finanzausschuss der Stadt Worms hat beschlossen, Zirkusse nur noch gastieren zu lassen, wenn sichergestellt ist, dass keine Wildtiere mitgef&uuml;hrt werden. Genauer: Es gibt eine Liste von Tierarten, die nicht mitgef&uuml;hrt werden d&uuml;rfen, die zwar umfangreich, aber nicht vollst&auml;ndig ist (z.B. fehlen L&ouml;wen und Tiger).</p>
<p>Damit orientiert sich die Stadt Worms am &bdquo;Heidelberger Modell&ldquo; und geht noch einen Schritt weiter: W&auml;hrend in Heidelberg in (bislang noch nicht aufgetretenen) Einzelf&auml;llen Ausnahmen vom Wildtierverbot gemacht werden k&ouml;nnen, l&auml;sst Worms keine Ausnahmen zu.</p>
<p>Beachtenswert ist, dass die Stadt Worms mit ihrer Regelung ein gewisses rechtliches Risiko bewusst eingeht: Die Zirkuslobby ist nach unseren Beobachtungen sehr klagefreudig. Auch wenn wir davon ausgehen, dass eine Klage gegen das Wildtierverbot in Worms keine Aussichten auf Erfolg hat, sind die Ausg&auml;nge von Gerichtsverfahren vor allem in erster Instanz schwer einzusch&auml;tzen. Insofern appellieren wir dringend, bei etwaigen Rechtsstreitigkeiten bis in die letzte Instanz zu gehen. Andernorts wurde das schon vers&auml;umt, was zu einer ungewollten St&auml;rkung der Zirkuslobby f&uuml;hrte.</p>
<p>Der Vorsto&szlig; von Worms macht wieder einmal deutlich, wie wichtig und dringend ein bundesweites Wildtierverbot ist. Im Gegensatz zu den Verantwortlichen in Worms versteckt sich die zust&auml;ndige Bundesministerin Ilse Aigner allerdings hinter angeblichen rechtlichen Bedenken. Es ist schon mehr als peinlich, wenn sich die Bundesministerin von einem st&auml;dtischen Ausschuss zeigen lassen muss, dass echter politischer Wille sich von (durchaus &uuml;berschaubaren) juristischen Unsicherheiten nicht bremsen l&auml;sst.</p>
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		<title>Hamburg setzt sich f&#252;r Wildtierverbot ein</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 12:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mahi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hamburger SPD löst ein Wahlversprechen ein: Sie nutzte ihre absolute Mehrheit, um den Senat zu beauftragen, sich auf Bundesebene für die Einführung eines Wildtier-Zirkusverbots einzusetzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-545 alignleft" title="Hamburg - Flagge" src="http://www.zirkus-in-berlin.de/wp-content/uploads/hamburg-flagge-300x199.jpg" alt="Flagge der Stadt Hamburg" width="243" height="161" />Die Hamburger SPD l&ouml;st ein <a title="Tierschutz-Wahlprüfsteine der Albert Schweitzer Stiftung" href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/wahlpruefsteine/tierschutz-in-der-hamburgischen-burgerschaftswahl-2011" target="_blank">Wahlversprechen</a> ein: Sie nutzte am letzten Donnerstag ihre absolute Mehrheit in der Hamburgischen B&uuml;rgerschaft, um den Senat zu beauftragen, sich auf Bundesebene f&uuml;r die Einf&uuml;hrung eines Wildtier-Zirkusverbots einzusetzen. Damit w&auml;chst der Druck auf Bundesministerin Ilse Aigner, die ein solches Verbot nach wie vor blockiert, weiter an.</p>
<p>&Uuml;ber denselben <a title="Originalfassung des Antrags" href="https://www.buergerschaft-hh.de/Parldok/Cache/A4B2DA797DD48931EC018A0C.pdf" target="_blank">Antrag</a> hat die SPD den Senat beauftragt, eine geeignete Rechtsgrundlage zu schaffen, um die private Haltung gef&auml;hrlicher Exoten zu verbieten. Au&szlig;erdem sollen Tierschutzorganisationen ein Verbandsklagerecht (Feststellungsklage) erhalten und es soll &uuml;berpr&uuml;ft werden, ob Handlungs&#8209; und Regelungsbedarf im Hinblick auf eine Kastrationspflicht f&uuml;r frei umherlaufende Katzen besteht.</p>
<p>Das Berliner B&uuml;ndnis f&uuml;r ein Wildtierverbot in Zirkussen begr&uuml;&szlig;t diesen Schritt der SPD in Hamburg und fordert Bundesministerin Aigner erneut auf, ihre Blockadehaltung endlich aufzugeben und nicht l&auml;nger juristische Bedenken als Scheinargument vorzuschieben.</p>
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		<title>Kein Wildtierleid mehr in Zirkussen im Potsdamer Stadtgebiet</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 14:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mahi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt Potsdam macht ernst mit ihrer Positionierung gegen Wildtiere im Zirkus und fasst einen entsprechenden Beschluss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-535 alignleft" title="Wappen von Potsdam. Bild: Werner Nerlich" src="http://www.zirkus-in-berlin.de/wp-content/uploads/wappen-von-potsdam-bild-werner-nerlich.jpg" alt="Das Potsdamer Wappen" width="200" height="260" />Das bundesweite Wildtierverbot in Zirkusunternehmen ist nach einem Antrag der Gr&uuml;nen vor einigen Wochen wieder einmal am Widerstand der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag gescheitert. Jetzt m&uuml;ssen weiterhin in allen Bundesl&auml;ndern und auf kommunaler Ebene m&uuml;hsam regionale Wildtierverbote erk&auml;mpft und beschlossen werden.</p>
<p>Dies ist nun erfreulicherweise in Potsdam&#160;&#8211; ebenfalls auf Antrag der Gr&uuml;nen&#160;&#8211; am 04.05.2011 aus Tierschutzgr&uuml;nden gelungen. Die Landeshauptstadt Brandenburgs lehnt ihren Beschluss der Stadtverordnetenversammlung&nbsp; an jenen der Stadt Heidelberg an. Damit werden keine Zirkusse aus der Stadt ausgeschlossen, sondern lediglich das Mitf&uuml;hren und die Zurschaustellung von einigen Wildtierarten beim Gastieren auf st&auml;dtischen Grundst&uuml;cken untersagt, u.a. von Menschenaffen, Elefantenbullen, Giraffen, Flusspferden, B&auml;ren und Nash&ouml;rnern.</p>
<p>St&auml;dtische Unternehmen sind darin ebenfalls eingeschlossen wie z.B. die Pro Potsdam GmbH, die sich bereits im Dezember 2010 der vorherigen, seit Jahren bestehenden Selbstverpflichtung der Stadt zu dem Thema angeschlossen hatte. Dass diese Selbstverpflichtung nun in parlamentarischer Form abgesegnet wurde, freut das B&uuml;ndnis Zirkus in Berlin sehr. Zudem bem&uuml;ht sich der Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V. nun darum, dies auch auf private Grundst&uuml;ckseigent&uuml;mer auszuweiten, um praktisch keine Ausweichm&ouml;glichkeiten f&uuml;r Zirkusunternehmen mit Wildtieren mehr anzubieten.</p>
<p>Damit reiht sich Potsdam in die Reihe von fortschrittlichen deutschen St&auml;dten ein, die bereits das Mitf&uuml;hren von Wildtieren auf st&auml;dtischen Grundst&uuml;cken f&uuml;r Zirkusunternehmen gr&ouml;&szlig;tenteils bzw. komplett untersagt haben, u.a. Stuttgart, Schwerin, K&ouml;ln und M&uuml;nchen. Nationale Verbote oder Einschr&auml;nkungen gibt es zudem bereits in 13 europ&auml;ischen sowie 6 au&szlig;ereurop&auml;ischen L&auml;ndern, u.a. in Bolivien und Indien.</p>
<p>&bdquo;Unsere Bundesregierung hingegen h&auml;lt es auch weiterhin nicht f&uuml;r n&ouml;tig, den Bundesratsentschlie&szlig;ungsantrag aus dem Jahre 2003 endlich umzusetzen, obwohl sich mittlerweile sogar die Bundestier&auml;rztekammer sowie zwei Drittel der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r ein Wildtierverbot in Zirkussen ausspricht&ldquo;, kritisiert Stephanie Johanna Goldbach von der Berliner Initiative f&uuml;r ein Wildtierverbot in Zirkussen.</p>
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		<title>IKEA gegen Wildtier-Zirkusse</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 14:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mahi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfolg: IKEA wird keine Flächen mehr an Wildtier-Zirkusse vermieten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-525 alignleft" title="Ikea-Fahnen. Foto: Richard Huber, Wikipedia" src="http://www.zirkus-in-berlin.de/wp-content/uploads/ikea-fahnen-foto-richard-huber-wikipedia.jpg" alt="" width="270" height="190" />Die schwedische M&ouml;belhauskette Ikea hat genug vom Zirkus mit Wildtieren: Wie das Unternehmen mitteilte, werde es an keinem seiner 46 Standorte mehr Fl&auml;chen f&uuml;r Zirkusse zur Verf&uuml;gung stellen, die Wildtiere mit sich f&uuml;hren. Ausl&ouml;ser war das Gastspiel des Zirkus Berolina, der bis Mitte April sein Zelt an der Landsberger Allee im Berliner Bezirk Lichtenberg aufschlug. Die Fl&auml;che daf&uuml;r hatte er von IKEA zur Verf&uuml;gung gestellt bekommen.</p>
<p>&bdquo;Diese Reaktion ist ein gutes Beispiel, wie auch private Unternehmen ganz praktisch Tierschutz umsetzen k&ouml;nnen&ldquo;, sagt Wolfgang Apel, der Pr&auml;sident des Tierschutzvereins f&uuml;r Berlin und des Deutschen Tierschutzbundes. Vor allem Berlin sei bei Wanderzirkussen sehr beliebt. Bereits im vergangenen Jahr hatte die f&uuml;r Tierschutz zust&auml;ndige Umweltsenatorin Katrin Lompscher die zw&ouml;lf Berliner Bezirke gebeten, keine &ouml;ffentlichen Fl&auml;chen mehr als Zirkusse mit Wildtieren zu vergeben. Seitdem weichen viele Zirkusse auf private Immobilien aus. Der Zirkus Berolina hatte zweimal das IKEA-Gel&auml;nde an der Landsberger Allee genutzt &ndash; es befindet sich gegen&uuml;ber dem neuen Einrichtungshaus des schwedischen M&ouml;belh&auml;ndlers. Nach einem entsprechenden Protestbrief teilte IKEA dem Tierschutzverein f&uuml;r Berlin jetzt mit, dass in den Mietvertr&auml;gen des Konzerns nun eine Tierschutzklausel enthalten ist. Weiter hei&szlig;t es, dass die M&ouml;belhauskette keinem Zirkus mit Wildtieren eine Genehmigung f&uuml;r eine Vorstellung auf den Fl&auml;chen ihrer M&ouml;belh&auml;user erteilen wird. Gleichlautende Antworten gingen auch an andere Tierschutzorganisationen, die ebenfalls mit IKEA in Kontakt standen und gegen die Vermietungspolitik protestierten.</p>
<p>Gemeinsam mit den Aktivisten der Gruppe Zirkus in Berlin, die auch vom Tierschutzverein f&uuml;r Berlin unterst&uuml;tzt wird, wurde der Zirkus Berolina drei Tage lang beobachtet. Gleich mehrfach hatte der Zirkus gegen Auflagen versto&szlig;en. So wurde an einem der Beobachtungstage keiner der sieben mitgef&uuml;hrten Elefanten in den Au&szlig;enbereich gelassen. Au&szlig;erdem befanden sich die Dickh&auml;uter in einem optisch schlechten Zustand.</p>
<p>Der Tierschutzverein f&uuml;r Berlin hofft nun, dass auch andere private Unternehmen und Grundst&uuml;ckseigent&uuml;mer dem positiven Beispiel von IKEA folgen werden. &bdquo;Die meisten Zirkustiere leiden unter dem h&auml;ufigen Wechsel des Auftrittsortes, verbringen die meiste Zeit des Tages in viel zu kleinen K&auml;figwagen und werden meist, wenn &uuml;berhaupt, nur wenigen Minuten am Tag besch&auml;ftigt&ldquo;, erkl&auml;rt Wolfgang Apel. Hinzu k&auml;me bei vielen Zirkussen die fehlende Sachkunde der Zirkusbetreiber und ihrer oftmals ungelernten Hilfskr&auml;fte.</p>
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		<title>CDU/CSU-Fraktion setzt ihre (wild)tierfeindliche Politik fort</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 16:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mahi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die CDU/CSU-Fraktion hat erneut ein Wildtierverbot im Zirkus verhindert - ein entsprechender Antrag wurde abgelehnt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-294 alignleft" style="margin-top: 7px;" title="Lehren aus dem Tiger-Angriff © tierschutzbilder.de" src="http://www.zirkus-in-berlin.de/wp-content/uploads/2009/12/tiger3-300x200.jpg" alt="tiger3" width="270" height="180" />Obwohl der Bundesrat bereits im Jahr 2003 in einem Entschlie&szlig;ungsantrag ein grunds&auml;tzliches Verbot von Wildtieren im Zirkus gefordert hat, haben es die Bundesregierungen seitdem nicht f&uuml;r n&ouml;tig befunden, dies auch in die Tat umzusetzen. Auch bei der Entscheidung im Ausschuss f&uuml;r Ern&auml;hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am 23.03.2011 wurde das Verbot wieder einmal durch die Stimmen der CDU/CSU blockiert.</p>
<p>Somit werden auch weiterhin t&auml;glich Hunderte von Wildtieren in Zirkussen leiden und es wird dort weiter gegen geltendes Tierschutzrecht versto&szlig;en, was nicht geahndet wird bzw. nicht geahndet werden kann. Aktuell gab es schon wieder zwei Zirkusdramen: Eine L&ouml;win brach in Neuruppin aus einem Zirkus aus und wurde von der Polizei erschossen. Zudem wurde letztes Wochenende ein K&auml;nguru in Hockenheim von einem Auto &uuml;berfahren, das ebenfalls aus einem Zirkus geflohen war. Die L&ouml;win und das K&auml;nguru h&auml;tte nicht sterben m&uuml;ssen, wenn die Politik in den letzten acht Jahren gehandelt h&auml;tte.</p>
<p>Die Gr&uuml;nen hatten im Herbst 2010 einen Antrag in den Bundestag eingebracht, der vorsah, die Haltung von Wildtieren im Zirkus grunds&auml;tzlich zu verbieten. Daraufhin einigten sich die Bundestagsfraktionen darauf, einen Konsens zu erarbeiten. Dies scheiterte jetzt am Widerstand der CDU/CSU-Fraktion. W&auml;hrend sich alle anderen Fraktionen grunds&auml;tzlich f&uuml;r ein Wildtierverbot aussprechen (die FDP beugte sich allerdings ihrem Koalitionspartner), sieht sie weiterhin &bdquo;keinen Handlungsbedarf im Bereich der Zirkustiere&ldquo;.</p>
<p>Die Argumentation der CDU/CSU f&uuml;r die Blockade ist vollkommen haltlos: sie ist der Ansicht, dass ein Wildtierverbot nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sein k&ouml;nnte, solange nicht vorher mildere Mittel ausprobiert wurden. Als milderes Mittel setzt die Unionsfraktion auf das Zirkusregister, das Daten zu Zirkussen zentral erfasst und eine bessere Einhaltung bestehender Vorgaben in der Praxis gew&auml;hrleisten soll. Die CDU/CSU ignoriert dabei jedoch, dass diese Vorgaben f&uuml;r Zirkustiere v&ouml;llig unzureichend sind und die bestehende Qu&auml;lerei festschreiben. Das Zirkusregister &auml;ndert an diesem Zustand nichts. So fordern immer mehr Expertenorganisationen wie die Bundes&auml;rztekammer ein konsequentes Wildtierverbot, da die Tiere unter Zirkusbedingungen grunds&auml;tzlich leiden.</p>
<p>Auch das andere Argument der Unionsfraktion, das Wildtierverbot kollidiere mit der Berufsfreiheit der Dompteure, ist keinesfalls richtig. Laut der Organisation Peta besagen verwaltungsinterne Unterlagen verschiedener Bundesministerien, dass es keinerlei verfassungsrechtlichen Bedenken gibt, da das Zirkuswildtierverbot sowohl mit dem Eigentumsrecht als auch mit der Berufsfreiheit vollkommen vereinbar ist.</p>
<p>In 13 europ&auml;ischen L&auml;ndern gibt es bereits Wildtierhaltungsverbote bzw. starke Einschr&auml;nkungen, au&szlig;erdem sogar in Bolivien und Brasilien, nur Deutschland hinkt dieser Entwicklung weit hinterher. Die Europ&auml;ische Kommission hat das in &Ouml;sterreich geltende Wildtierverbot wiederholt als rechtens best&auml;tigt&#160;&#8211; gegen den Widerstand der Zirkuslobbyisten.</p>
<p>Die Aussagen und Versicherungen der Zirkusvertretungen, dass es nur in Ausnahmef&auml;llen zu Tierqu&auml;lereien kommen w&uuml;rde und es den Tieren ansonsten gut ginge, entsprechen nat&uuml;rlich nicht den Tatsachen. Das Leid der Wildtiere in Zirkusbetrieben kann nur durch ein konsequentes Verbot beendet werden.</p>
<p>Daher fordern auch wir die CDU/CSU-Fraktion noch einmal dringend dazu auf, ihre falsche Entscheidung samt der Blockadehaltung zu &uuml;berdenken und zu korrigieren, damit ein entsprechendes Verbot von Wildtieren in Zirkussen endlich durchgesetzt wird! Acht Jahre seit der Bundesratsentscheidung sind ohnehin schon eine viel zu lange Zeit, in der die Tiere v&ouml;llig unn&ouml;tigem Leiden ausgesetzt waren.</p>
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		<title>Veterin&#228;ramt Charlottenburg l&#228;sst Mausi im Stich</title>
		<link>http://www.zirkus-in-berlin.de/veterinaramt-charlottenburg-lasst-mausi-im-stich/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 09:38:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mahi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Aufgabe des Veterinäramtes wäre es, die kranke Elefantendame zu beschlagnahmen, doch nichts passiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pressemitteilung</strong></p>
<p><a href="http://www.zirkus-in-berlin.de/wp-content/uploads/2010/01/mausi.jpg"><img class="size-full wp-image-329 alignleft" title="Mausi" src="http://www.zirkus-in-berlin.de/wp-content/uploads/2010/01/mausi.jpg" alt="" width="201" height="176" /></a>Wie in jedem Jahr gastiert gegenw&auml;rtig wieder der &bdquo;Circus Voyage&ldquo; als Berliner Weihnachtszirkus am Olympiastadion. Wie in jedem Jahr hat er auch wieder die Elefantendame Mausi dabei. Doch Mausi ist schon lange kein Manegenstar mehr. Sie ist durch ihr Leben im Zirkus so schwer erkrankt, dass sie seit drei Jahren nicht mehr auftreten darf. Die so genannten Zirkusleitlinien (Richtlinien, an denen sich Halter und Beh&ouml;rden orientieren m&uuml;ssen) besagen, dass solche Tiere gar nicht im Zirkus gehalten werden sollen. Weil Mausi nicht mehr durch Manegenarbeit besch&auml;ftigt werden kann, steht ihr laut den Leitlinien doppelt so viel Platz zu, wie Zirkuselefanten normalerweise zur Verf&uuml;gung haben. Circus Voyage verwehrt ihr aber diesen Platz. Erschwerend hinzu kommt, dass Mausi mit den vier anderen Elefantinnen bei Voyage nicht befreundet ist, also entgegen den Behauptungen ihrer Besitzer keinen sozialen Anschluss hat.</p>
<p>Der Zirkus verk&uuml;ndet, dass das zust&auml;ndige Veterin&auml;ramt keinerlei M&auml;ngel festgestellt hat. Doch das verwundert:</p>
<p>Circus Voyage hat nur zwei kleine Gehege aufgebaut. Das Au&szlig;engehege misst knapp 290  m&sup2;. Es ist bisher meist unbenutzt, wie einen Tag nach dem letzten Schneefall fehlende Elefantenspuren oder Kothaufen beweisen. Dagegen erhalten die Elefanten in Zoo und Tierpark auch bei Schnee t&auml;glich stundenweise Auslauf im Freien, auf der 10&#8209; bis 15-fachen Fl&auml;che, die der Zirkus bietet. Mausi und die anderen vier Elefanten sind somit darauf angewiesen, dauerhaft im nur 120  m&sup2; kleinen Innengehege zu leben &ndash; auf weniger als einem Viertel der Fl&auml;che, die Mausi zusteht! Zudem die Haut: Statt weich wie bei gut gepflegten Elefanten wirkt die Oberfl&auml;che der Voyage-Dickh&auml;uter verkrustet und rau.</p>
<p>Keine Beanstandungen? Auch im letzen Jahr schlug der Fall Mausi hohe Wellen. Bereits damals wurden von den Amtstier&auml;rzten die deutlich zu geringen Fl&auml;chen f&uuml;r die grauen Riesen nicht beanstandet. Mehr noch: Mit Hilfe eines Sachverst&auml;ndigen, dem das Wohl des Zirkus anscheinend mehr am Herzen lag als das Wohl eines Zirkustieres, verwehrte die Beh&ouml;rde Mausi die Unterbringung im Zoo Osnabr&uuml;ck. Dieser Zoo verf&uuml;gt &uuml;ber entsprechende Kapazit&auml;ten und war bereit, die behinderte Elefantin zu pflegen. Das Team in Osnabr&uuml;ck hatte bereits Jahre zuvor mit einer im Zirkus erkrankten Elefantin beste Erfahrungen gemacht. Zudem h&auml;tten sich die beiden dort lebenden, im Berliner Tierpark zur Welt gekommenen Jungelefanten Matibi und Tutume (beide geb.&#160;1999) &uuml;ber Verst&auml;rkung gefreut.</p>
<p>In diesem Jahr scheint sich das Versteckspiel der Charlottenburger Veterin&auml;raufsicht zu wiederholen. Nichts h&ouml;ren &ndash; nichts sehen &ndash; nichts sagen &ndash; und vor allem: nichts tun: Das Veterin&auml;ramt Charlottenburg-Wilmersdorf, das eigentlich f&uuml;r das Wohlergehen der Zirkustiere garantieren m&uuml;sste, war bisher f&uuml;r eine Stellungnahme nicht zu erreichen.</p>
<p>Dabei sind sich namhafte Elefantenforscher, denen das Schicksal von Mausi bekannt ist, einig: Ein derart schwer chronisch erkrankter Elefant darf aus Tierschutzgr&uuml;nden nicht im Zirkus verbleiben.</p>
<p>Das im letzten Jahr von der Berliner Initiative f&uuml;r ein Wildtierverbot ver&ouml;ffentlichte Video der kranken Elefantendame Mausi finden Sie <a title="zum Video" href="http://www.youtube.com/watch?v=4BqCHDg4CWU" target="_blank">hier</a>.</p>
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